2010年5月2日日曜日

Kojonup - Esperence - Kalgoorie-Boulder - Wave Rocks - Perth

Ungefaehr eine Woche vor meiner Kuendigung machte ich mir schon viele gedanken um die letzten 1-2 Monate. Mich ziehte es wieder raus in die Welt, naja, raus aus dem kleinen Dorf im Nirgendwo. Ich hatte die besten gegenden in der Suedkueste noch nicht gesehen und ich wollte unbedingt einer der schoensten Straende in Australien sehen( Esperence und umgebung ) und die groessten Goldmienen in Australien und vielleicht in der Welt.
Doch, weil ich nicht so viel zeit und zu viel geld hatte, hab ich diese reise in recordzeit zurueckgelegt und trotzdem alles gesehen, was ich wollte. Doch es fing erst etwas komisch an:
Am tag davor hab ich mit meinem Englischen kollegen erst mal richtig gefeiert und deswegen konnte ich erst am mittag losfahren und ich hatte noch mehr als 600 km nach esperence. Ich machte da erst einen zwischenstopp in Albany, dort wollte ich die tolle ANZAC-parade anschauen, aber die hab ich leider verpasst, schade, und die u-boote waren auch schon wieder verschwunden.
Naja ich fuhr, bis es langsam dunkel wird und hatte immer noch 100 km zu fahren(man muss sagen, es ist fast wieder winter und um 5 uhr geht die sonne unter und um 6 ist es dunkel, nicht so wie in Deutschland, es ist verdammt dunkel und auch mit Fernlicht sieht man nicht viel). Dann musste ich noch ein essen machen (naja meine toepfe und pfannen waren alle in perth, deswegen musste ich, um wuerstchen zu braten, etwas improvisieren^^). Dann wollte ich noch die strecke nach esperence schaffen, aber ich wurde von einer herde kanguroos ueberrascht( jaja das ist das problem, wenn man am rande eines nationalparks entlangfahren muss). Ich schaffte es gerade noch, das kein kanguroo mein auto beruehrt, ich hatte echt wahnsinnig glueck und deswegen fuhr ich in die naechste einbiegung und schlief nach ein paar stunden ein( im auto!!! keine lust, nachts ein zelt aufzubauen^^)
Aber diese nacht war sowas von kalt, ich schlief mit struempfe, lange hose, t-shirt, pulli, schlafsack, decke, handtuch und trotzdem frohr ich. Es ist echt unglaublich, dass es tagsueber so an die 30 grad wird und in der nacht so bis 0.
Nach dieser unbeschreiblich guten nacht fuhr ich endlich nach Esperence und lies mich von den bezauberten Straenden und wahnsinnig klarem und tuerkiesblauen Meer berauschen. Ich fuhr mit meinem Auto von strand zu strand und machte Foto`s. Man denkt echt, es gibt keine besseren Straende, doch dann kommt der naechste und dann der naechste, es ist echt unglaublich.
Dann kam ich am Pink lake vorbei, der leider nicht mehr Pink war, es ist einfach ein salzsee der, wenn es richtig trocken ist, ne pinke farbe bekommt, leider war ich da zu spaet, aber man kann ja nicht alles immer haben^^
Weil ich son bisschen zeit hatte, fuhr ich zum Cape le Grand National Park, der, wie ich finde, einer der besten NP ist. Ich ging erst mal zu dem groessten berg( Frenchman Peak ) und den bestieg ich dann mit meinen Flip flops( die leute wunderten sich, dass ich keine Wanderschuhe anhatte, denn der berg war schon etwas steil, aber ich hatte keine Probleme, den "kleinen" zu besteigen^^) und von dem Berg aus hatte man ne richtig ungeheuere aussicht auf die ganzen Buchten und Straende und auf den ganzen NP. Dort traf ich auch ein paar Backpacker aus Holland eine Gruppe aus Deutschland, die ich dann Spaeter am Lucky Bay wiedergesehen hab. Dort war der Campingplatz und dort schlief ich etwas besser als davor, trotzdem stand ich wieder um 5 uhr frueh auf, denn dort ging die sonne auf und da war schlafen im auto eig unmoeglich. Dann machte ich die Baytour, die fuer die man eig 4-5 stunden braucht in 2, denn, wie schon vorher gesagt, habe ich ja keine zeit^^
Danach verliess ich den tollen Park und blieb ein bisschen in Esperence, bis ich dieser schoenen stadt den ruecken zutrehen musste. Danach sah ich nie wieder Meer( naja nur fuer 3 tage), denn jetzt gings zurueck ins Outback.

Ich war wieder viel zu spaet unterwegs und somit war es wieder dunkel, mir wars langweilig, keiner ist auf der Strasse und kanguroos koennten hinter jeder kuerve sein. Doch ich war nicht muede und wollte weiter, deswegen hab ich einfach gewartet, bis ein toller Jeep mich ueberholt hat und den bin ich da mit wenig abstand hinterher gefahren, denn die Australier bremmsen nicht fuer Kanguroos. Somit kam ich schnell bis nach kalgoorie, aber es war 10 uhr und deswegen schlief ich auf nem parkplatz, natuerlich wieder im auto.
Am naechsten Morgen gings dann endlich nach Kalgoorie-Boulder. Dort war ne woche davor ein kleines Erdbeben, das ein paar hotels zerstoert hat aber, was ziemlich verwunderlich war, keiner in den Gold-, Kupfer- und Zinnmienen kam ums leben. Ich lief also um 6 uhr duerch Kalgoorie, machte tolle Foto`s und dann schaute ich den Super Pit an, die groesste Goldmiene in Australien. Man konnte da von den Berg ab runterschauen, es war einfach gigantisch. Dann packte mich auch das Goldfieber und ich wollte da unbedingt rein, also ging ich zu dem Mienen House of Fame und machte eine Tour durch ne alte Goldmiene. Wir zogen uns erst mal die ganzen Arbeiterklamotten an und setzten uns helm und lampe auf und dann gings ab unter die Erde( der Helm hab ich echt gebraucht, ich bin einfach nicht fuer sone mienenarbeit gebaut^^) Wir gingen erst mal zu level 1, wir mussten da ne ewigkeit ne treppe runterlaufen und es wurde richtig stockdunkel. Der schall war auch richtig unheimlich dort unter der erde. Diese miene wurde in den 40ger gebaut und in den 50 geschlossen, denn das gold war einfach zu tief unten und das auspumpen kostete mehr wie das schuerfen. Und, weil ich die extratour gebucht habe, ging es dann nochmals um 50 m runter in den 2. schacht, dort hab ich mir echt ziemlich oft den kopf angehauen und es war im level 2 noch viel heisser als oben und mit diesen klamotten schwitzte man einfach zu viel. Da war ich mir sicher, ich will doch nicht mehr in ner miene arbeiten, lieber an der oberflaeche arbeiten^^
Nach dieser Atemberaubenden tour wollte ich ne outbacktour machen, aber die wurde mit abgeraten, denn ich hatte kein kanguroo-schutz und ich fuhr alleine, deswegen war ich nur an ein paar verlassenen orten und dann fuhr ich zurueck, um so viel wie moeglich zu fahren, bis wieder dunkel wurde.

Ich kam noch 300 km wieder und ich schlief wieder auf nem parkplatz. Dann erwachte ich wieder um 5 und dann musste ich auch schnell los, denn ich wollte die Wave rocks, die 500 km entfernt waren, im Vormittag anschauen, denn dann sollten sie so toll spiegeln( hatt ja sonst nichts besseres zu tun^^) Ich schaffte es echt, rechtzeitig anzukommen, aber ich hatte fast angst, dass das auto stehen bleibt, denn ich wollte nicht so teuer benzin kaufen, was mir fast noch mehr zeit gekostet haette, denn ich hatte fast kein benzin mehr im tank, als ich bei den Wave rocks ankam. Dort sah ich diese gigantische Wellenfelsen, einfach unglaublich, aber das war alles, ich dachte, da gibts mehr zu sehen, doch es war schon verdammt schoen.
Dann fuhr ich wieder "heim" nach perth, wo mich die Susanne und Paul wieder nett in ihrem haus willkommen hiesen. Dort konnte ich wieder gut in einem bett schlafen und mich weiter auf den naechsten roadtrip vorbereiten, den trip von West nach Ost.

0 件のコメント:

コメントを投稿