Die Farmer, die den Farmkurs leiten, heissen Mad und Ren. Die sind echt net und richtig lustig, aber manchmal reden sie etwas undeutlich und ihre outback-herkunft kommt heraus( sie sehen echt aus wie richtige cowboy`s und verhalten sich auch so:-D). Sie fahren uns immer zu der Farm oder wenn wir etwas brauchen, auch in die naechste Stadt. Die Leute, die mit mir und Chris den Farmkurs mitmachen, heissen: Sam, Keith(Irland), Joe, Adam, David, Reichel(England), Kerstin und Julia(Deutschland). Die Leute hier sind total lustig und wir haben echt viel spass beim arbeiten oder danach beim feiern^^
Am ersten Tag hatten wir nur Papierkram, Einfuehrung und Einlebung in die Gegend. Danach sind wir in die Stadt gefahren und haben uns tolle huete und andere Acessoires geholt(siehe das Foto ganz unten:-D). Dann am 2. Tag um 5:30 aufstehen, damit wir um 6:30 bereit sind fuer die arbeit. Als erstes muessen wir die Pferde fuettern und danach gings los zum reiten. Das war ganz anders, als ich das vorgestellt hatte, aber es hat, trotz meiner unkenntnis, richtig gut geklappt. Wir muessten es einfangen, bereit machen zum reiten und dann 5 Stunden durchreiten. Die Beine sahen danach richtig schlimm aus, aber ich bin nie hingefallen und ich hatte das pferd richtig gut unter kontrolle. Dann, nach einem Mittagessen( Fleisch, nur Fleisch, wie es sich in einer Farm gehoert^^) gings dann weiter auf Motorraeder. Es wurde erst sehr viel ueber Vergaser, Gas, Kupplung, usw. geredet, bis wir endlich fahren duerften. Das Motorrad hat 5 Gaenge und kann bis zu 80 km/h fahren, wir haben aber meistens nur die ersten 3 gaenge benutzt und meine Hoechstgeschwindigkeit war 60 km/h(aber nicht auf den normalen farmwegen^^). Die ganzen Felder sind mit Terrassen gebaut worden, damit die erde beim regen nicht runterrutscht. Ueber die musste man springen und das hat richtig viel spass gemacht. Um 6:00 war dann der Unterricht vorbei und wir gingen heim und schauten filme, tranken bier und asen wie immer Fleisch.
Am 3. Tag gings dann wieder los, selbe zeit, selber ort. Diesmal lernten wir, wie Quad-fahren geht. Es ist etwas komplizierter wie Motorrad fahren, denn jeden Stein, jede Steigung wirkt sich auf das Quad aus. Man muss sich mit dem ganzen Koerper in die Kuerve liegen, damit man nicht runterfaellt und man muss sich gegen die Steigung legen. Es war sehr anstrengen auf die dauer, aber wir sind ja nur 3 Std gefahren^^. Nach dem Mittagessen gehts dann wieder los, diesmal mussten wir mit offroad Gelaendewagen fahren, was fuer welche, die nen Fuehrerschein haben, nicht schlimm waren. Wenn wir nicht fahren mussten, konnten wir lernen, wie man mit der Peitsche knallt, was ich bald raus hatte( aber trotzdem hatte ich rote Streifen am Ruecken^^). Als wir dann nach der Arbeit ankamen, standen die Jobs schon da, die uns zugeschrieben worden sind. Chris und ich bekamen zusammen einen Job als "sheep picker", das bedeutet, das wir Schafe herumtragen und Schafe hueten sollen. Der Job dauert nicht so lange, ist aber ne schnelle Geldquelle. Wir haben da angerufen und gleich den Job bekommen, worauf ich echt sehr gluecklich bin, denn es ist unser erster Job.
Der vierte Tag war eher langweilig, wir mussten nur Traktor fahren, Zaun bauen und ein bisschen mit Motorsaege arbeiten, obwohl das eher gering war. Nach der Arbeit haben wir, wegen unserer guten Arbeit, Bier ausgegeben bekommen und dann mussten wir uns ueberlegen, was wir morgen fahren wollten.
Denn am fuenften Tag kam die richtige Arbeit auf uns zu, wir mussten alle Kuehe durch die Praerie bis zu der Farm bringen, denn wir mussten Kaelber kennzeichnen. Das war echt schlimm, denn wir mussten uns wie ein Hufeisen um die Tiere postieren, damit sie nicht abhauen, aber wir duerften nicht so nahe dasein, sonst greifen sie an. Ich war, weil ich unbedingt ein bisschen ueben wollte, auf einem Motorbike, was nicht immer toll war, denn als einziges hat das Motorrad eine Kupplung, die bei 5 km/h schon fast immer gedrueckt werden musste. Aber wir haben die Kuehe in 2-3 Std in die Farm geschafft und dann hatten wir eine kuerze Mittagspause zum ausruhen, denn es wurde noch haerter. Danach mussten wir die Kuehe auseinandertreiben, sie sortieren, zaehlen, brandmarkten, Kennzeichen und gegen Krankheiten was spritzen. Nach 3 Std waren wir da auch fertig und sind verschwitzt und drecking zum Pub in die "Stadt" gefahren und haben uns mit den anderen Farmern und so unterhalten. Das Pub ist der Mittelpunkt der naechtlichen Szene und jeder kommt da vorbei und trinkt etwas, bevor er nach Hause geht. Jetzt sind wir fertig, wir haben alle den Farmkurs bestanden und jetzt gehts los zur richtigen Arbeit, freu mich schon echt auf meine Muckies danach:-D
Jetzt wird erst noch gefeiert und morgen gehts wieder zurueck nach Brisbane.