Reise zu 4 in einem 4W-drive Combi-wagon( von Sydney nach Melbourne )














Nach einigen Stunden fahrt kamen wir endlich in die Blue Mountains. Das Wetter war perfekt, keine Wolke war am Himmel und wir hatten am Lockout point in Karooma eine gute Sicht auf die Three Sisters( das Wahrzeichen der Blue Mts). Danach machten wir uns auf den Weg zu einem guten und "kostenguenstigen" Campingplatz. Wir fanden einen( naja wir wussten schon von anderen Backpackern, dass da ein schoener Platz ist) Campingplatz, der nichts kostet und direkt an einem schoenen Bach lag. Dort schlugen wir unser Zelt auf und suchten Feuerholz fuer ein kleines Lagerfeuer( auf dem Highway stand immer ein Schild, ob die Gefahr fuer Buschfeuer hoch oder gering ist und hier in den blue Mts war keine Gefahr). In der Nacht hat es geregnet und war viel kaelter, als ichs gedacht hab( zum glueck hab ich mitgedacht und fuer 12 Euro(20$) einen Schlafsack gekauft, aber nicht im K-mart^^).
Am naechsten Morgen gings etwas frueher los, wir fuhren wieder nach Karooma und dort besichtigten wir die Kaskaden, Wasserfaelle und Steilhaenge in der Umgebung. Am Nachmittag fuhren wir dann weiter zu den Levona Caves( Tropfsteinhoehlen). Wir hatten einen maechtigen Ausblick auf viele Hoehlen, Waelder und einen tollen, fast tuerkiesgruenen See. Dort machte ich auch viele Bekanntschaften mit Echsen, Insekten und Schlangen( aber keine gefaehrlichen^^).
Am Abend gabs noch ein Feuer und wir blieben richtig lange wach, denn es war Anna`s Geburtstag( Wir feierten mitten im Nationalpark an unserem Campingplatz mit etwas Wein, einem spektikulaeren Lagerfeuer und einen kleinen Coleskuchen( Coles ist der 2 billigste Markt in Australien, der dritte ist Aldi)).
Am naechsten Tag gings dann wieder weg von den Blue Mountains zurueck bis fast an Sydney, Wollongong bis nach Kiama. Dort war ein "blowhole", ein Loch, aus dem, wenn richtig grosse Wellen kommen, Wasser nach oben geschossen wurde. Leider war das Meer etwas zu ruhig und nur einmal kam ein bisschen was raus. Danach fuhren wir an einen Autobahnrastplatz, an dem ich mich wieder mit ein paar franzosen unterhalten hab( wenn ja schon auf dem Auto Liberte steht^^)
Am darauffolgenden Tag gings dann ins Inland. Um unser 4Wheel drive auszuprobieren fuhren wir eine Strecke, die nicht gepflastert ist. Wir fuhren also 40 km auf so eine Strasse, wir sahen Kangoroos 5 m von uns entfehrt vorbeihupfen und das Auto blieb dann auf einem Berg haengen(alles Kuehwasser wurde verbraucht, haben gewartet und neues Kuehlwasser nachgegossen und dann ging er wieder) als wir diese Strecke geschaft haben, waren wir dann auf ner Hochebene. Sah fast so aus wie in den Alpen oder in Irland, doch es war etwas heisser.
Nach einiger Zeit erreichten wir Canberra, die Hauptstadt Australiens. Dort besichtigten wir die National Gallery of Art und das alte und neue Regierungsgebaeude. Canberra an sich ist eine beeindruckende Stadt, sehr Gaertner sind hier beschaeftigt, alles bei der Temperatur und der Trockenheit alle Parks bluehend zu halten, obwohl das warscheinlich richtig viel Wasser kostet(naja dafuer haben sie ja einen See^^) die Parks und Gebaeude wurden perfekt gebaut und vom neuen Parlament kann man in einer Linie das alte parlament, die parks, brunnen und das Kriegsmonument sehen. Wir blieben 2 Tage in der Stadt (wir zelteten aber ausserhalb) und dann fuhren wir Richtung Snowy moutnains
Die Snowy Mountains ist das hoechste Gebirge in Australien. Dort gab es eine vollkommen andere Pflanzenwelt und 6 Monate sollte auf denen Schnee liegen, aber wir hatten keine wolke am Himmel und die sonne hat richtig runtergebrannt. Wir fuhren erstmal nur die Hauptstrasse und dann am Snowy River National park bogen wir ein, um nochmal ein bisschen mit 4x4 rumzufahren. Das war wieder ein richtig geiler Trip, die Duerchschnittsgeschwindigkeit war unter 50 km/h, aber der weg war verdammt schoen. Wir fuhren einen fluss entlang und, weil ich so langsam fahren musste, machten wir viele bilder vom Auto aus. Wir kamen dann ueberquerten wir die Grenze nach Victoria, heilten nochmal bei einer Tropfsteinhoehle( wir gingen aber nicht rein, machten aber ne schoene Wanderung nach dem ganzen rumgefahre) und spaet abends kamen wir dann endlich an die Kueste zum Paradise Beach. So muessen alle Straende sein, Kilometerlang und fast keine Menschenseele scheint hier zu baden. Als fragte ich die, die noch am Campingplatz waren, wieso niemand badete und sofort traf ich wieder Backpacker aus Deutschland und der Schweitz. Die Einheimischen sagen, die Gegend wimmelt so von Haien(wie die meisten straende an der Suedkueste) und deswegen sollte man aufpassen, ausserdem sind die Wellen sehr sehr hoch( jeeeeehaaaa^^) und das Wasser ist kalt(ich verstehe das Problem nicht^^). Naja weils schon abend war und keine duschen in der naehe waren, bin ich, trotz meinen Trieb, nicht ins wasser gegangen, denn die ganzen Backpacker und ein paar junge Australier machten ein Lagerfeuer und wir setzten uns dazu. Am abend lernten wir auch einen Haifischfischer kennen, der uns einen der Gebisse zeigte( leider ist das bild hier nicht dabei, aber stellt euch das einfach vor^^).
Am naechsten Morgen sah ich einen der gefangenen Haifische, der war nur zu klein(nur 1 Meter lang) und an diesem Tag war absolutes Feuerverbot( wegen mehr als 40 grad, trockenheit und stuerm).
Nach diesen harten Wanderrouten gehts dann endlich zu einer grossen Stadt, nach Melbourne. Melbourne ist, wie jede andere grosse Stadt in Australien, ein riesiges Netzwerg von Vororten und sehr symmetrisch aufgebaut, also man findet nach der Party immer heim^^
Die "Altstadt" ist fast wie ein Schachbrett aufgebaut( was die Stadt eig etwas uebersichtlicher machen laesst als Sydney und Brisbane). Es gab nur noch 1 von mind 10 Hostels, die noch ein platzt fuer 4 leute hatten, denn in dieser Woche beginnen die Australian Open. Das Nightlife in Melbourne konnten wir leider nicht geniesen, aber ich werde ja von Melbourne aus heimfahren. Wir waren nur in einer lustigen Karaokebar, aber ab 3 Uhr war garnix mehr los.
Am naechsten Morgen standen wir frueh auf und dann gings los zu den Australian Opens. Leider sind jetzt die Spieler noch nicht so bekannt, doch trotzdem war einiges los. Es gibt 22 Tennisplaetze und einen richtig grossen, in dem die Spitzenspiele stattfinden. Leider werde ich die Spitzenspiele nicht mitbekommen, aber vll kommen die Ergebnisse im Radio^^
An diesem Abend trennten wir uns nach dem letzten gemeinsamen Essen. Es war echt sehr lustig mit den beiden, vll sehen wir sie in Darwin wieder, aber ich glaube eher, dass ich sie in Deutschland wiedersehen werde.
Ja das wars dann wieder mit den Staedten, jetzt gibts erst mal an die 1000 Km Waelder, National parks, Inseln, Staende, Wuesten und Halbwuesten, bis wir dann endlich in Adelade ankommen.
Ja das wars dann wieder mit den Staedten, jetzt gibts erst mal an die 1000 Km Waelder, National parks, Inseln, Staende, Wuesten und Halbwuesten, bis wir dann endlich in Adelade ankommen.
