2009年12月5日土曜日

Ueber weihnachten auf ner farm



















Weihnachtszeit in Australien








Naja das mit den weissen Weihnachten wird heut warscheinlich nicht, ab den 1. Dezember beginnt in Australien die Sommerzeit und gleichzeitig auch die Regenzeit. Leider hat man das in der ersten Woche nicht mitbekommen. Nach dem coolen Wasserskiausflug wurde es wieder langweilig. Jeden Tag muessen wir weiter das Haus fuer das Streichen vorbereiten. Das einzig tolle, was passiert ist, ist das eine Kuh geschlachtet wurde und dass dann der Kuehlraum ausgefallen ist und wir die schwere Kuh dann auf ein Auto schleppen mussten, um sie dann zu den Nachbarn zu fahren. Auf den Weg zur Nachbarnfarm(es war Nacht) sahen wir weit entfernt ein Buschfeuer brennen, doch wir sind auf unserer Farm gut geschuetzt, denn wir haben in der naehe einen Fluss, der sogar im Sommer nicht austrocknet.









Weil wir Wasserschifahren waren und dann noch das Roma race besucht haben, arbeiteten wir am Sonntag, um die verlorenen Tage nachzuholen. Doch war der Nikolaustag einer der ruhigsten Arbeitstage auf der Farm( lag vielleicht daran, dass ich 10 etwas aeltere Bierdosen gefunden haben, danke lieber Nikolaus, du weisst ja, ich war immer brav:-D). In der naechsten Woche wars dagegen wieder etwas langeiliger, wir haben endlich das Haus fertig prepariert(sieht man auf dem bild^^) und dann konnten wir endlich anfangen, es anzustreichen. Erst am Freitag gabs ne andere Arbeit, (Wasser)rohre verlegen( Also Klempner werde ich auch nicht, aber wenigstens weiss ich jetzt ein bisschen, wies geht^^) und am Samstag mussten wir die Futterstellen fuer die Kuehe mit Getreide fuellen, wobei uns wie immer irgendetwas passiert ist( der Benzinschlauch ist gerissen und deshalb mussten wir 2 wieder zurueckfahren ). An diesem Wochenende waren wieder ein paar Jaeger von Brisbane hier und mit denen fuhren wir zum Damm, um Jabby`s( Flusskrebse) zu fangen, aber sie fingen nur 2 Fische und 2 Shrimps, die viel zu klein waren. Dann gings mit knurrenden Magen heim und wir mussten uns mit Fertignudeln begnuegen.








Am Sonntag war unser erster freier Tag nach 14 Tagen, aber wir wussten einfach nicht, was wir den ganzen Tag machen sollten. Waren mitm Motorrad und mitm Jeep unterwegs, schliefen mal aus(bis 8 Uhr^^) und unterhielten uns ein bisschen mit den Jaegern. Da freuten wir uns dann wieder auf den Montag, arbeit, arbeit, arbeit!








Getreide gehaeckselt und den Rindern gegeben, das Shearings Quarter prepariert und gestrichen und John und Walter mastern ein paar Schaafen fuer Mittwoch und Donnerstag, denn wegen Duerre und wenig zu essen in Kooroon mussten wir ein paar Schaafe( 3 Roadtrains, je 2 Anhaenger, je 4 Stockwerke, ungefaehr 120 Schaafe pro Stockwerk = 2880 Schaafe in 2 Tagen) nach Heather bringen( Farm von Bob und Amy). Am Donnerstag war der Abschied von John und Michelle, die Weihnachten in Western Australia bei den Eltern von Michelle feiern wollten. Seitdem die beiden wegwaren, wurde es noch regnerischer, noch kaelter und die Arbeit noch langweiliger^^







Wir mussten dann nur noch die obersten Bretter streichen, denn Walter steht nicht so gerne auf der Leiter. Also musste ich jeden Tag auf die 4 meter hohe Leiter klettern, auf die letzte Stufe stellen um dann losstreichen zu koennen. Manchmal musste ich auch auf dem Dach rumklettern, um an die Bretter zu kommen, doch mussten wir oeffters die Arbeit fuer mehrere Stunden einstellen, weil es wieder anfieng zu regnen.












Doch am 25 Dezember, am Christmas day, war kein einziger regen gefallen. Am Christmas day war ich frueh auf, um viele Leute(warscheinlich auch dir^^) frohe Weihnachten zu wuenschen. Um 11:30 gings dann mit Weihnachten los. Ich bekam viel Suessigkeiten und ein sehr gutes Weihnachtsessen( Turkey and Christmas ham) und danach haben wir noch Knallbonbons knallen lassen. Wir sassen Ewigkeiten zusammen und unterhielten uns ueber Braeuche und ueber die letzten Tage auf der Farm. Danach schauten wir mit der ganzen Familie DVDs ( I`ll give him an order he cannot refuse^^, the Godfather und der Patriot) dann fuhr ich dann mit schweren Magen und vielen vielen Suessigkeiten zurueck zum Wohnhaus.






Wir arbeiteten noch die 1,5 Tage nach Christmas und dann musste ich mich von der ganzen Umgebung verabschieden. Bob und Amy sind schon am 27 gefahren und wir haben uns schon verabschiedet. Es waren nur noch die Eltern und Wal mit auf der Farm, mit dem wir dann nach Toowoomba aufbrechen werden.
Im grossen und ganzen kann ich das Leben auf einer australischen Farm nur empfehlen. Wir haben Dinge erlebt, die ich mir 2 Monate vorher nicht vorstellen konnte. Haben einen richtig guten Einblick von einem Leben auf einer Farm bekommen und viele Jaeger, Farmer und andere Backpacker kennengelernt. Hoffe, ich finde eine Familie wie die Browns wieder.



















2009年11月11日水曜日

Arbeiten in einer 30000 acres farm (12145 ha = 122 km^2)





Wir fuhren am mi den 28.10 um 7 Uhr in der frueh los, um zu unseren ersten Arbeitstelle zu gelangen. Die Landschaft war erst nur Haeuser und dann nur noch endlos grosse Felder und Wiesen. Nur jede 50 km kam eine "Stadt", die so gross wie Abenberg war. Vereinzelt sahen wir Kangoroo`s, Emu`s, Schaafe, Wollabee`s(kleine Kangooroart), Kuehe und Roadtrains( Lastwagen mit 3 Doppeldeckerwagons, die man auf soner Strasse lieber aus dem weg gehen sollte^^). Von St. George bis Bollon waren wir nur zu 3 in dem Bus. Der Busfahrer wunderte sich, was jungen Leute wie wir in dieser oeden Gegend suchen( Bollon ist die Vorletzte Station, die Busse in Queensland ansteuern). In Bollon angekommen (um 17:30!!!!!) stiegen wir dann aus und standen inmitten einer, wie im Bilderbuch ausschauende Westernstadt. Wir fragten gleich die Verkaeuferin in einem cafe, ob wir bei ihr Bob anrufen konnten, denn kein normales Handy hat hier ein Netz, worauf sie antwortet, dass er sich verspaetet hat und wir hier auf ihn warten sollten. Dann warteten wir hier 20 min und sprachen mit allerhand Leuten, die in den Laden kamen und alle kannten die Farm und Bob, obwohl er 20 km hier entfernt wohnt. Dann kam endlich unser Arbeitgeber, ein 23 jaehriger junger Mann, so alt wie Erik^^
















Er lebt mit seiner Freundin Amy in einer heruntergekommenen Farm namens Heather, die seine Familie vor 5 Jahren gekauft hat.Meistens leben Amy und Bob alleine hier in der riesigen Farm, ausser am Wochenende sind noch 2 Jaeger da, die Kangoroo`s und Wildschweine schiessen. Wir hatten dann erst mal dinner und dann fuhr uns Bob zu unserem Haus( vll 500 meter entfernt). Das Haus war riesig und wir hatten eigene Kueche und Dusche, aber fuer die Toilette mussten wir einen Steg entlanglaufen, denn der Flur wurde abgerissen. Auch sollte man hier immer aufpassen, auf was man tritt, schlangen, spinnen und andere giftige Tiere leben hier um die Ecke, doch es ist noch nix passiert( die meisten giftigen Tiere, die wir gesehen haben, sind Froesche und Kroeten). Um unser Haus ist allerhand Unbenutztes , wie ein alter Tennisplatz, ein Swimming Pool und viele alte Auto`s und Maschinen. Jeden abends gibt es dann ein richtig lautes und lautes Froschkonzert, das erst so gegen 2 Uhr aufhoert. Dann nach einem kurzen Schlaf gehts dann los mit der Arbeit. Die Arbeit war nicht schwerer als die Arbeit in der WWOOfingfarm. Wir machten einen neuen Zaun, reparierte ein paar Landmaschinen und dann bereiteten wir unsere Werkzeuge fuer das "Lambmarking" vor. Lambmarking bedeutet, dass erstmal die Schaafe von ihrem Weideplatz bis zum Haus getrieben werden, dann werden die Laemmer von den Schaafen getrennen, dann muss ich sie hochheben und dann auf ein Potest legen, dann schauen, maennlich und weiblich( muss ich hoffentlich net erklaeren:-D), dann kommt der Schwanz ab, die Maennchen werden Kastriert( hoffe, ich muss es auch net erklaeren) und bei den Weibchen wird unten die Wolle gestutzt, damit nicht Fliegen ihre Larven dort reinlegen, dann werden noch die Hoerner gestutzt und ins Ohr gestochen(links weibchen, rechts maennchen), bekommen noch ein Anti-Fliegenspray auf den Bauch und dann das naechste. Dabei kann schon richtig viel Blut vergossen werden und oeffters haben wir auch was abbekommen, doch die Laemmer waren eigentlich ruhiger, als ich gedacht hab. Am Mo, unser erster Marking-Tag, haben wir 358 Laemmer geschaft( von 2 bis 6) und am Di 390 ( haben 1 std mehr gearbeitet, aber wir hatten ne Pause, weil da der Melbourne-cub war. Das ist ein Pferderennen, dass den ganzen Tag geht und die Koenigsdisziplin ist 2400 Meter Galopp). Lambmarking ist ein richtig harter Job und man muss immer irgendetwas tun. Auch ist das nicht gerade appettitlich und das werde ich warscheinlich nicht als Beruf machen^^


Ab Di waren wir mit allen Laemmern auf diesem Gelaende fertig( 750 Laemmer in einem Jahr, insgesammt gibt 3000 Schaafe) und jetzt muessen wir weiterziehn. Also wieder alle zusammenpacken und um 5:30 am do morgen aufstehen, Auto vollladen und dann gehts los in die 2 std entfernte Farm Munda-Munda. Diese ist 50000 acres gross und die Besitzer sind Todd und Anita. Sie sind Freunde der Familie Brown und sie haben weitere 3000-4000 Schaafe von Bob. Todd und Anita sind richtig nett, sie haben uns oeffters bei ihnen zum Essen oder so eingeladen. Wir lebten in einem 1 km entfernten Gaestehaus, dort hatten wir 5 ( Amy, Bob, Walter(Bob`s Vater), Chris und ich) alles, was wir fuers Leben brauchten. Am ersten Tag zeigte uns Bob die fast die ganze Gegend( nach 2 1/2 std waren wir duerch) und danach haben wir den Zaun fuer`s Lambmarking aufgebaut. Fuer alle Schaafe in dieser Farm brauchen wir ein Flugzeug(!!!), damit alle Schaafe ausfindig gemacht werden koennen. Leider bekommen war der Pilot erst in einer Woche verfuegbar und deshalb mussten wir fuer den richtig grossen Laemmeranstuerm eine Woche warten. Dafuer mussten wir 600 Laemmer in einem Tag machen und um 3:30 aufstehen. Vorher jedoch luden uns Todd und Anita zum Abendessen ein. Vorher zeigte Todd, wie man Pferde zaehmt, denn er, Anita und Amy spielen Polocrosse( ist so aehnlich Polo nur mit Netz statt einen Schlaeger ). Es war echt unglaublich, wie er das geschaft hat, dass das Pferd ihn so vertraut. Danach hatten wir Dinner mit Kraeckern, Bier und selbstgebrannten Rum. Es war ein sehr lustiger Abend und wir haben uns ewig mit einem anderen Backpacker aus England, Dan, unterhalten, der schon mehr als 9 Monate hier in Australien lebt. Dann sind wir ins Bett und dann um 4:00 waren wir fertig fuer die kurze Reise zu den Schaafen. Es war noch richtig dunkel bis wir ankamen. Insgesamt 700 Laemmer haben auf uns gewartet und wir haben es in 6 Std erledigt gehabt. Danach war die Arbeit auf dieser Farm vorerst erledigt und wir mussten unsere Sachen wieder packen und ins Auto aufladen, doch diesmal fuhren wir alle zusammen mit einem Jeep, deshalb mussten uns Chris und ich auf die Ladeflaeche zwischen Taschen, Rucksaecke, Motorraeder und Hunde quetschen. Dann fuhren wir 2 std heim und hatten dann fuer diesen Tag noch frei( naja nach 11 std Arbeit).


Am naechsten Tag um 10 Uhr fuhren wir mit den Eltern von Bob zu ihrer Farm, denn Bob hatte keine Arbeit fuer uns mehr. Nach 4 std fahrt(aber nicht auf der Ladeflaeche:-D) kamen wir in Kooroon an(20000 acres), die Farm von Alison, Walter und von den grossen Bruder John. Dort lebten wir wie in Munda-Munda in einem Gaestehaus(shearer`s cords) mit 3 weiteren Genossen(John war ein Handwerker von Brisbane, der dort die Kueche renoviert hat. Er kam urspruenglich aus Deutschland/ Mike ist vom Sunshine coast und ist Fischer, doch hier jagt er nur mit seinem Freund Frank. Hat ein eigenes Boot und hat mir viel ueber Jagen und Fischen beigebracht/ Frank ist Mechaniker in St. George, aber er trifft sich jedes Jahr mit seinem Freund Mike beim Jagen hier auf der Farm. Sie jagen meistens Wildschweine und Kangoroo`s, aber auch Wildziegen und Hasen). In einem weiteren Haus wohnt der aelteste Sohn John, der mit seiner Freundin Michelle zusammenwohnt. Mit so vielen Leuten ist es nie langweilig. Wenn wir Pause haben, sitzen wir bei Alison und Walter, trinken Tee und unterhalten uns mit den beiden John`s. Lunch muessen wir selber einnehmen, aber da sitzen meistens Mike und Frank und erzaehlen was uebers Jagen oder Fischen und am Abendessen sitzen wir meistens alle zusammen, trinken Bier und geniesen den Feierabend. Die Arbeit ist auch nicht so schlimm wie Lambmarking, am ersten Tag hab ich mit John viele Maschinen repariert, geschweisst und bin viel rumgefahren( ich darf alle maschinen fahren, sogar Lastwagen und Motorraeder, einfach unglaublich:-D). Am 2. Tag musste ich das Dach streichen, was manchmal richtig schwierig war und am 3. Tag musste ich nur Farbe abkratzten, also nix schlimmes^^

Am 2. Tag abends bin ich mit den Jaegern auf Jagt gegangen, hatten aber nicht viel glueck, nur ein Hase und ein Wildschwein. Mehr Glueck hatten wir am 3. Tag, da bin ich mit den beiden John`s auf Gesichtigungstour gegangen und dort haben wir allerhand Kangoroo`s, Wildschweine usw. gesehen. Durch diese Farm fuehrt auch eine Oelpipeline und 2 Oelbohrstationen sind noch mitten auf dem Grundstueck, aber leider nicht mehr in Betrieb. Auf dieser Farm kann man sich schon leicht verirren, aber die ist ja 1000 ha kleiner als Manda-Manda!


Dann mussten wir das ganze Haus streichen. War jetzt nicht so ne harte arbeit, aber wir mussten in 10 m Hoehe arbeiten auf sehr sehr wackelicken Leitern arbeiten. In den Pausen und nach der Arbeit arbeitete ich weiter an meiner Peitschtechnick, fuhr durch die Gegend oder badete in einem Fluss, der so voller sand war, dass man den boden nicht sehen kann. Nach einer ganzen Woche und 2 leeren 20 l Farbkanister waren wir endlich fertig.


Am vorletzten Tag machten wir endlich mal was anderes. Wir mussten Kaelber ein Eartick verpassen. Das war nicht einfach, denn die waren schon richtig gross, schwer und stark. Die Groessen mussten wir zusammen festhalten. Danach trieben wir 200 Kuehe+Kaelber in einen
Roadtrain. Der war richtig geraeumig und der Fahrer hat sogar ein eigenes Bett gehabt, ist schon ein geiles Leben auf der Strasse^^ Nach dieser Arbeit machten wir noch ein Cattle Master mit Motorraeder, das war noch richtig geil, mit hoechstens 80 km/h duerch alles moegliche zu duessen und dann die Kuehe durch die Praerie scheuchen. Die Schaeferhunde gehen da auch meistens mit, denn sie sind richtig effektiv bei den Viechern. Manchmal springen sie einfach bei dir hinten aufs Motorrad, wenn sie zu faul zum laufen sind^^ Doch leider mussten wir wieder lambmarking machen und nach 2 Tagen wollte ich viel lieber wieder streichen oder Cattle Mastern^^
Wir fuhren mit John 3 Stunden durch die australiesche Praerie zurueck nach Munda-Munda. Wir kamen nachts(10 Uhr) an und wurden von Bob und Amy wie immer gegruesst( ganz anders, als man es von australiern gewohnt ist, sie sagen nichts) und mussten dann sofort schlafen, denn
morgen gings um !!3!! Uhr los. Es war richtig heiss im Haus, ich konnte einfach nicht schlafen, obwohl der Fentelator die ganze Zeit lief. Dann schnell aufwachen, anziehen, fruehstuecken und


(Bob, Amy, Walter, Alison, Chris und ich)




los zu den laemmern. Es war in der nacht noch 39 und in der Frueh 32 Grad. Nach den ersten 600 Laemmer fuhren wir zu einem anderen Gehege, indem noch weitere 250 Laemmer warten. Unser Mittagessen mussten wir der Wildnis zu uns nehmen, ohne viel Schatten und das meiste Wasser war Pisswarm und egal wieviel wir trinkten, wir waren immer noch duerstig. Nach den Lambmarking bauten wir noch das Gehege ab und dann fuhren wir Heim( es war 6 Uhr, 15 std arbeit). Wir waren alle richtig fertig, machten dann Abendessen gehten Duschen und tranken das einzige, was kalt war, Bier^^






Am naechten Tag gings um die selbe Uhrzeit los, aber wir mussten nur 500 Laemmer machen und am letzten Tag arbeiten machten wir die letzten Schaafe, auch ungefaehr 600. Wir schaften das Lambmarking schneller, als wir dachten und deswegen konnten wir von der Heissen und voller Stechmuecken ueberwucherten Farm fliehen und uns wieder auf die Heimfahrt machen. Am naechsten Tag machten wir frei und schliefen fast die ganze Zeit. Danach gings wieder los mit Streichen. In den naechsten Tagen liessen die Browns 2 Kuehe von einem Metzger schlachten. Dann hiengen 4 haelften einer Kuh im Kuehlraum, die fast den ganzen Platz wegnehmen. Die Innereien wurden dann ganz schoen an alle Hunde verteilt, die dann genussvoll sie verteilten. Es stank mindestens 1 Woche noch nach verwesten Ueberresten. Nachdem wir weitere 2 Schuppen gestrichen haben fingen wir an, die Farbe von John`s Haus abzukratzen, was sich als echte Herausvorderung herausstellte. Wir arbeiten jeden tag 6 Stunden an dem Haus, aber die Farbe war richtig schwierig abzukriegen. Wir probierten alles, luftdruck, Wasserdruck, Flex, Kratzer, aber alles ging sehr sehr langsam.






Am Wochenende wars dann wieder sehr lustig. Wir fuhren nach Roma(3 std) zum Roma Cup(Pferderennen). Dort mussten wir gepflegt und mit Krawatte erscheinen, sonst lassen sie einen nicht rein, was komisch war, denn die meisten Leute ( von Brisbane bis hin zu Northern Territorien ) kamen nur hierher, um zu saufen^^






Wir fuhren mit einem Cussin von John am sa morgen los und kamen am Nachmittag an. Dort angekommen gingen wir sofort unters Zelt, denn es war wieder an die 44 Grad. Die haelfte der Pferderennen wurden abgesagt, denn es war einfach zu heiss, ich sah nur ein einziges und leider war ich zu spaet dran, um zu wetten. Dann ab 4 Uhr ging dann die Party los, die dann um 2 Uhr nachts endete. Wir schliefen dann in swags( schlafsaeck, mit den man zu jeder Jahreszeit draussen campen kann) und am morgen gings dann wieder Heim. Der Abend war richtig toll und wir sahen echt viele neue und alte Gesichter. 3 Stunden Fahrt bis zu einer Party ist hier nichts. Eine nette Truppe nahm uns nach St. George mit und Michelle fuhr uns Heim, das war eine gelunge Party^^






In der darauffolgenden Woche hatten wir wieder mit der Wand zu tun, bis dann wieder das Wochenende kam. Am fr hat John Geburtstag gehabt, doch er wurde erst am abend richtig gefeiert( Walter hat erst nach mir gratuliert, denn er hat ihn iwi vergessen^^). Am abend gabs dann den ersten regen seitdem wir hier gearbeitet haben( 1 Monat), man war das ein schoenes Gefuehl^^






Am sa arbeiten wir noch in der frueh bis um 2 Uhr und danach fuhren wir mit John los, um Waterskiing zu gehen. Wir fuhren 3 Std bis zu einem grossen See zwischen Brisbane und St. George. Dort trafen wir uns mit 3 Freunden von John( die 4 treffen sich haeufig am See, um Wasserski zu fahren) und einem Motorboot. Leider konnten wir erst am naechsten morgen fahren, deswegen waren wir mit swags( outdoorschlafsaecke ) und genug Essen+Trinken ausgestattet. Karl gehoerte das Boot und er ist mit den beiden Mechanikern Ben und John von Brisbane aus bis zu dem See gefahren. Wie jeder Mensch hier waren sie recht net und wir hatten auch richtig viel spass. Am naechsten Morgen mussten wir um 4 Uhr raus(bin ich ja langsam gewohnt^^), um so lange wie moeglich Wasserski zu fahren. Bei mir liefs, dank meiner Schikenntnisse, richtig gut, hatte wenig Probleme, mich auf den schiern zu halten und probierte auch schon mal ein paar Spruenge, die aber eher ins Wasser gingen^^
Leider ging um die Mittagszeit das Boot nicht mehr und nicht einmal die beiden Mechaniker brachten es wieder zum laufen. Darum mussten wir frueher als geplant gehen, aber im grossen und ganzen war es ein sehr schoener 1. Advent.
Man ich bin hier erst seit einem Monat hier und mir kommt es so vor, als lebte ich schon fast ein Jahr hier. Hab mich richtig gut mit den Leuten hier angefreundet und hab auch viele neue Leute kennengelernt, hab wahnsinnig viel Erfahrung gesammelt ueber Peitsche knallen lassen, Haeuser streichen bis hin zum Mastern von Kuehen und Schafen und hab gleichzeitig auch die viel um die Farm herum gesehen. Mal schauen, was mich hier noch um die Weihnachtszeit erwartet, auf jeden Fall kein Schnee^^
Gruesst die Kaelte von mir!!!

























2009年10月21日水曜日

Farmkurs im Outback

Also nach 2 tage Brisbane machten wir uns auf den weg zum farmkurs. Dieser findet 1,5 Std von Brisbane in einer kleinen Farm(~1000ha) statt. Wir ( 10 arbeiter+3 farmer) leben ungefaehr 20 min. von der farm entfernt und 10 min von einer "stadt"( 1 bottle shop, 1 Supermarkt und 1 Arbeitskleidergeschaeft+ 20 haeuser). Hier leben fast keine menschen, nur kilometerweite Weiden, Kuehe, Pferde oder einfach nur Steppe. Man kann von der Farm kein weiteres Wohnhaus sehen, auch nach den naechsten huegeln nicht, totale Einoede.



Die Farmer, die den Farmkurs leiten, heissen Mad und Ren. Die sind echt net und richtig lustig, aber manchmal reden sie etwas undeutlich und ihre outback-herkunft kommt heraus( sie sehen echt aus wie richtige cowboy`s und verhalten sich auch so:-D). Sie fahren uns immer zu der Farm oder wenn wir etwas brauchen, auch in die naechste Stadt. Die Leute, die mit mir und Chris den Farmkurs mitmachen, heissen: Sam, Keith(Irland), Joe, Adam, David, Reichel(England), Kerstin und Julia(Deutschland). Die Leute hier sind total lustig und wir haben echt viel spass beim arbeiten oder danach beim feiern^^
Am ersten Tag hatten wir nur Papierkram, Einfuehrung und Einlebung in die Gegend. Danach sind wir in die Stadt gefahren und haben uns tolle huete und andere Acessoires geholt(siehe das Foto ganz unten:-D). Dann am 2. Tag um 5:30 aufstehen, damit wir um 6:30 bereit sind fuer die arbeit. Als erstes muessen wir die Pferde fuettern und danach gings los zum reiten. Das war ganz anders, als ich das vorgestellt hatte, aber es hat, trotz meiner unkenntnis, richtig gut geklappt. Wir muessten es einfangen, bereit machen zum reiten und dann 5 Stunden durchreiten. Die Beine sahen danach richtig schlimm aus, aber ich bin nie hingefallen und ich hatte das pferd richtig gut unter kontrolle. Dann, nach einem Mittagessen( Fleisch, nur Fleisch, wie es sich in einer Farm gehoert^^) gings dann weiter auf Motorraeder. Es wurde erst sehr viel ueber Vergaser, Gas, Kupplung, usw. geredet, bis wir endlich fahren duerften. Das Motorrad hat 5 Gaenge und kann bis zu 80 km/h fahren, wir haben aber meistens nur die ersten 3 gaenge benutzt und meine Hoechstgeschwindigkeit war 60 km/h(aber nicht auf den normalen farmwegen^^). Die ganzen Felder sind mit Terrassen gebaut worden, damit die erde beim regen nicht runterrutscht. Ueber die musste man springen und das hat richtig viel spass gemacht. Um 6:00 war dann der Unterricht vorbei und wir gingen heim und schauten filme, tranken bier und asen wie immer Fleisch.


Am 3. Tag gings dann wieder los, selbe zeit, selber ort. Diesmal lernten wir, wie Quad-fahren geht. Es ist etwas komplizierter wie Motorrad fahren, denn jeden Stein, jede Steigung wirkt sich auf das Quad aus. Man muss sich mit dem ganzen Koerper in die Kuerve liegen, damit man nicht runterfaellt und man muss sich gegen die Steigung legen. Es war sehr anstrengen auf die dauer, aber wir sind ja nur 3 Std gefahren^^. Nach dem Mittagessen gehts dann wieder los, diesmal mussten wir mit offroad Gelaendewagen fahren, was fuer welche, die nen Fuehrerschein haben, nicht schlimm waren. Wenn wir nicht fahren mussten, konnten wir lernen, wie man mit der Peitsche knallt, was ich bald raus hatte( aber trotzdem hatte ich rote Streifen am Ruecken^^). Als wir dann nach der Arbeit ankamen, standen die Jobs schon da, die uns zugeschrieben worden sind. Chris und ich bekamen zusammen einen Job als "sheep picker", das bedeutet, das wir Schafe herumtragen und Schafe hueten sollen. Der Job dauert nicht so lange, ist aber ne schnelle Geldquelle. Wir haben da angerufen und gleich den Job bekommen, worauf ich echt sehr gluecklich bin, denn es ist unser erster Job.

Der vierte Tag war eher langweilig, wir mussten nur Traktor fahren, Zaun bauen und ein bisschen mit Motorsaege arbeiten, obwohl das eher gering war. Nach der Arbeit haben wir, wegen unserer guten Arbeit, Bier ausgegeben bekommen und dann mussten wir uns ueberlegen, was wir morgen fahren wollten.
Denn am fuenften Tag kam die richtige Arbeit auf uns zu, wir mussten alle Kuehe durch die Praerie bis zu der Farm bringen, denn wir mussten Kaelber kennzeichnen. Das war echt schlimm, denn wir mussten uns wie ein Hufeisen um die Tiere postieren, damit sie nicht abhauen, aber wir duerften nicht so nahe dasein, sonst greifen sie an. Ich war, weil ich unbedingt ein bisschen ueben wollte, auf einem Motorbike, was nicht immer toll war, denn als einziges hat das Motorrad eine Kupplung, die bei 5 km/h schon fast immer gedrueckt werden musste. Aber wir haben die Kuehe in 2-3 Std in die Farm geschafft und dann hatten wir eine kuerze Mittagspause zum ausruhen, denn es wurde noch haerter. Danach mussten wir die Kuehe auseinandertreiben, sie sortieren, zaehlen, brandmarkten, Kennzeichen und gegen Krankheiten was spritzen. Nach 3 Std waren wir da auch fertig und sind verschwitzt und drecking zum Pub in die "Stadt" gefahren und haben uns mit den anderen Farmern und so unterhalten. Das Pub ist der Mittelpunkt der naechtlichen Szene und jeder kommt da vorbei und trinkt etwas, bevor er nach Hause geht. Jetzt sind wir fertig, wir haben alle den Farmkurs bestanden und jetzt gehts los zur richtigen Arbeit, freu mich schon echt auf meine Muckies danach:-D
Jetzt wird erst noch gefeiert und morgen gehts wieder zurueck nach Brisbane.

2009年9月24日木曜日

Farmarbeit auf der WWOOFing Farm

























Nachdem wir in Beerwah angekomen sind, wartete schon Julia auf uns. Sie besitzt mit David, ihren Mann, eine "kleinere" Erdbeerfarm an den Coochin Hills. WWOOFing bedeutet, dass man fuer organic farms(so wie bei uns Bio-Bauern) arbeitet und man nur Unterkunft und Verpflegung bekommt. Wir muessen dafuer nur 5-6 stunden am Tag arbeiten, 5 mal die Woche(bis auf so, da ist Markt). Auf der Farm arbeiten noch 2 Leute aus der Gegend(paul und John) und 2 feste Arbeiter ( 1 Japaner und 1 Franzose) und 6 WWOOFer ( 4 Japaner und chris und ich). Meistens arbeiten wir in der Frueh um 6 Uhr bis 12 Uhr( 1 std pause insgesamt). Diese Farm hat 6 fussballfeldergrosse Erdbeerbeete, 2 Bohnenfelder, Coctail-tomaten, Zuccini, Gurken und viele Huener. Meistens pfluecken wir erdbeeren oder hacken Unkraut aus den feldern. Nach der Arbeit haben wir freie Zeit, die wir nutzten koennen. Anfangs sind wir auf die Berge um die Farm heraufgeklettert, was manchmal echt sehr schwer war, denn es gab keinen Weg nach oben. Dann zum Abendessen kochen immer Julia und David. Chris und ich uebernachten in einem kleinen Wohnwagen( haben anfangs ne stunde gebraucht, um ihn wieder herzurichten und die betten sind viel zu klein, sonst ist alles ok^^)












Am Samstag waren wir dann im Australian Zoo, der Zoo von Steve Irween, den beruemtesten Menschen von Australien( auf jeden fall so beruemt wie AC/DC). Er hatte eine wahnsinnige Auswahl von australischen Tieren und noch ne groessere Auswahl an Krokodilen. Die Shows waren alle erste Klasse, am besten hat mir die Krokodile Show gefallen(hab sogar einen Film davon^^). Leider wird noch sooo viel Geld aus dem Toten Steve gemacht, sogar seine Kinder haben eigene Fernseh shows und sauviele Souveniers. Am abend verabschiedeten wir 4 Japaner, die in der Farm nicht mehr gebraucht wurden und von der Tochter(Shanella), die 1 Monat in Deutschland verbringen wird(deutsch konnte sie schon ganz gut, haben mit ihr noch ein bisschen die aussprache gelernt)
Auch mit den Japanern hab ich mich praechtig verstanden, ausser, dass ihr Englisch manchmal etwas schwer zu verstehen war. Watashi wa Marius desu!(ich heisse Marius). Auch hab ich ihre Technologie benutzt und somit sind ein paar Sachen auf meinen Blog auf Japanisch, aber das ist ja net so schlimm:-D
Am darauffolgenden Tag war Sonntagsmarkt, mussten da um 3 Uhr am Auto sein, damit wir bis 5 Uhr in Brisbane waren(120 Km) und bis 6 Uhr alles aufgebaut haben. Der Markt war schon um 6:30 voll besetzt und wir verkauften fast alle unsere erdbeeren( natuerlich hatten wir nicht nur erdbeeren, wir hatten eig alles von den organic farms in der Gegend von Beerwah). Um 11 Uhr war der Markt vorbei und dann ging bei uns wieder nach hause, um uns etwas auszuruhen, bevor es wieder um 6 Uhr am mo losgeht.
Auch nehmen uns Julia und David oft mit zum Strand an die Sunshine Coast. Der Strand heisst Malooloobah( kommt aus der Aboriginisprache, aber niemand konnte uns die Uebersetzung sagen) und gehoert zu den Besten von dem Gebiet(Sunshine Coast hat mehrere Straende und ist mehr als 100 Km lang). Die Wellen dort sind riesig, perfekt zum surfen, was ich wahrscheinlich auch noch machen werde.
Momentan ist das Wetter fuer die Erdbeeren viel zu trocken, deshalb erten wir nur jeden 4. Tag Erdbeeren( sonst waeren 6 leute schon viel zu wenig ). Dafuer muessen wir Bohnen, Zuccini und Guerken ernten oder neues Saatgut einpflanzen.
Gestern besuchten wir das letzte Stueck Urwald von diesem Gebiet. Die anderen Waelder wurden abgeholzt und vermarktet. Es gab dort Voegel, die es 10 Km weiter weg nicht zu hoeren waren, einige hoerten sich an, als ob ein Baby schreit oder wie eine fauchende Katze.
Und an dem selben Tag ist uns das Trinkwasser ausgegangen( also es reicht grade noch zum trinken, aber nicht fuer irgendetwas anderes) und weil es seit einem Monat nicht mehr geregnet hat, kann das Wasser erst in 2 Tagen kommen. jetzt sitzen wir hier auf dem trockenen mit 37 Grad in der Sonne, 30 im Schatten ohne Wasser. Die paar Moeglichkeiten, die wir haben, sind ins Freibad zu gehen oder ans Meer, was wir wahrscheinlich morgen und am Wochenende machen werden.
Freut euch, dass ihr so viel Regen habt, schickt uns doch mal was rueber^^














In den 2 darauffolgenden Tagen hats geregnet, aber richtig. Manche Strassen konnte man erst ein paar stunden spaeter betreten, denn die waren ueberflutet und nach dem Regen wars noch viel viel heisser als zuvor(also nix mit abkuehlen^^). Nach dem Regen sind die Erdbeeren richtig schnell gewachsen und wir konnten sie alle 3 Tage ernten.
Jetzt sind wir schon 5 Wochen hier in der Farm und es hat mir richtig gut getan. Die Hostfamilie war richtig nett und wir haben das richtig genossen, nichts fuer essen und trinken auszugeben. Auch Quantin, Namie und Stefano gehen am freitag weg, Quantin und Namie gehen nach cains und Stefano wollte noch in Brisbane in einer WWOOfer-farm arbeiten. Haben hier echt lustige und nette Leute von anderen Laendern getroffen. Haben uns schon heute von allen verabschiedet und ihnen eine schoene reise gewunschen. Chris und ich werden morgen nach Brisbane zurueckfahren und dort wieder unsere alten Leute von Sydney wiedersehen. Das war unsere erste Arbeitserfahrung in Australien, mal schaun, was die Zukunft bringt und ob der Farmkurs ein Erfolg wird^^

Brisbane







An diesem Tag mussten wir um 4 Uhr aufstehen, um um 6 Uhr den billigsten Flieger nach Brisbane zu bekommen. Nach einer Stunde waren wir endlich in Brisbane und wir( Chirs und ich mit 4 weiteren Reisenden) wurden gleich mit blauen Himmel und 28° in Queensland, the sunshine state, willkommen geheisen. Dann mussten wir 26$ fuer den Bus bezahlen, fast 40% des flugpreises( nur mal so zur info Sydney-Brisbane 500 Km, Brisbane airport-Brisbane 30 km).
Nach der langen Busfahrt gehts dann zu Fuss weiter durch die ganze Stadt mit 16 Kg auf dem Ruecken. Aber die Stadt ist sehr sehr schoen, ganz anders wie Sydney und wie die Staedte, die wir so kennen. Es gibt viel mehr Natur und Gaerten in der Innenstat, am meisten hat mich das kostenlose Freibad in der Innenstadt und das Riesenrad fasziniert. Leider blieben wir nur einen Tag, deswegen hatten wir nur einen kurzen Einblick alle Sehenswuerdigkeiten. Aber wir hatten noch genug Zeit, ein wenig im botanischen Garten zu schlafen.
Unser Hostel war imgegensatz zu den Hostels in Sydney sehr weit auserhalb in einer Wohnsiedlung(mit pool, haengematten und richtig angenehme Lokation mit vielen Palmen). Doch leider konnten wir nicht lange bleiben, denn wir mussten wieder am naechsten tag um 5 Uhr unterwegs sein. Am Abend feierten wir noch ein bisschen mit den anderen, die eine woche in dem Hostel blieben, bis sie dann mit einem Auto durch ganz Australien reisen wollten.
Wir erreichten gerade noch am naechsten Morgen den Zug nach Caboolture(50 Km weiter in en Norden, aber immer noch ein Teil von Brisbane) danach fuhren wir nach Beerwah, um dann von Julia abgeholt zu werden.

2009年9月22日火曜日

Flug und die ersten paar tage in Sydney



hallo leute,
es ist eigentlich schon 21 tage her, dass ich nach australien flog, doch es kommt mir vor, als waere es eine ewigkeit, dass ich die heimat verlassen hab und mich auf eine neue welt und neue abenteuer eingelasen hab. Ich hab in der kuerzen zeit hier in australien mehr erlebt, als in deutschland in einnm halben jahr.
Es fing mit dem Flug an, der schon ausergewoehnlich war. alles gabs umsonst, von essen, trinken, fehrnseher, dvd's und alkohol, einfach alles, was man sich wuenschen konnte. Natuerlich habe ich alles genommen, was ich bekam und nur 3 stunden richtig geschlafen. Um 12 uhr ortszeit(16:30 Singapurzeit) kamen wir in Singapur an(12 stunden flug). Und was ist besser wie nach so einer "langen" flug wie diesen zu baden ueber den flughafen zu baden^^

Nach dem kuerzen Baden(15min) muessen wir wieder zurueck zum Flugzeug und in 8 std waren wir in Australien/Sydney um 6:30 uhr. Dort warteten wir ewigkeiten auf den Bus, der dann nach 40 min kam( wenn man dazu bus sagen kann, nur 10 leute passten rein und er wahr ziemich alt). Mit diesem Bus fuhren wir dann bis zu unserem Hotel(incl. Fruehstueck um 8, swimming pool und riesen Gemeinschaftsraum). Das Hotel war an der aeltesten und meistbefahrenen Strasse von Sydney, die george street. Die fuehrt auf direkten Weg in die Innenstadt(naja nicht so wie in Europa, eig gibts da nur grosse Wolkenkratzer^^). Gleich nach der Ankunft reisten wir durch die Stadt (wir waren damals 12 leute.....), die ganze george street entlang und dann zum hafen, zur habour bridge und zum opera house. Dann(um 13 Uhr) waren wir schon zurueck und checkten im hotel ein, dann sprangen wir in den pool, lernten die ganzen leute von work'n'travel kennen und um 9 uhr gingen wir weg(in die skype bar, aber nur bis 1 Uhr, uns kam es vor wie 6 uhr frueh^^)
Am naesten Morgen mussten wir sehr frueh aufstehen, denn um 11 begann das Seminar( es ging um bankkonto eroeffnen, arbeit finden, postfach.....) und es endete um 16 Uhr. Danach haben die Maedels gekocht( und die jungs mussten abspuelen^^). An dem abend waren wir natuerlich auch weg( wir konten einfach net muede sein in der partystadt nr. 1 in Australien^^), wobei ich noch laenger da war wie alle anderen(bis 6 uhr^^)
Ich duerfte net lange schlafen, denn um 11 uhr mussten wir auschecken. Dann fuhren wir U-Bahn bis Kings Cross(die groesste Partymeile in Sydney, also kein guter schlafpltz^^).
Da war das Hostel, in einer verdreckten Gasse naehe einer Disco und genauso sah das hostel aus(hatten aber noch ein besseres zimmer wie die aus dem ersten stock, die hatten Ungeziefer:-D) und um 6 Uhr abends haben wir geschlafen und um 6 uhr frueh waren wir wieder wach( freitag ist der tag, an dem wirklich alle australier feiern, deswegen war der laermpegel richtig hoch) Naja was solls, wir sind halt dann zum botanischen garten gelaufen. Nach dem darauffolgenden fruehstueck sind wir dann zum sydney aquarium gegangen und danach sind wir dann noch zum bondi beach gefahren, der groeste strand in Sydney, aber wir waren nicht baden, das wasser war einfach noch zu kalt, obwohl das wetter mitgespielt haette.
An diesem abend war abschiedsparty von 3 leuten von uns, denn sie flogen dann nach cains. Also ab gehts in "the gaff"(der geilsten und billigeste club fuer uns und die lokation war einfach zu geil^^) dort blieb ich auch wieder bis zum schluss, waren noch wach, als die anderen vom taxi abgeholt wurden und noch laenger(die letzte richtig ultimative party bis jetzt). Am naechsten Morgen(4 uhr mittags) waren wir nochmal am opera house und sind mit der Faehre auf die andere seite gefahren. An den darauffolgenden tagen wars dann wieder etwas ruhiger, wir suchten alle nach arbeit, chris und ich haben uns an einem farmkurs mitte oktober angemeldet. Domi und Torben und antonia und anna sind dann am fr gefahren(chris und ich waren da mit ner anderen gruppe unterwegs und haben natuerlich gefeiert). Chris und ich sind mit 4 weiteren backpackern nach Brisbane aufgebrochen. Dort haben wir einen Job als WWOOFer bekommen.
Das war der erste Teil meiner Geschichte, doch das abenteuer geht bald weiter:-D