Wir fuhren am mi den 28.10 um 7 Uhr in der frueh los, um zu unseren ersten Arbeitstelle zu gelangen. Die Landschaft war erst nur Haeuser und dann nur noch endlos grosse Felder und Wiesen. Nur jede 50 km kam eine "Stadt", die so gross wie Abenberg war. Vereinzelt sahen wir Kangoroo`s, Emu`s, Schaafe, Wollabee`s(kleine Kangooroart), Kuehe und Roadtrains( Lastwagen mit 3 Doppeldeckerwagons, die man auf soner Strasse lieber aus dem weg gehen sollte^^). Von St. George bis Bollon waren wir nur zu 3 in dem Bus. Der Busfahrer wunderte sich, was jungen Leute wie wir in dieser oeden Gegend suchen( Bollon ist die Vorletzte Station, die Busse in Queensland ansteuern). In Bollon angekommen (um 17:30!!!!!) stiegen wir dann aus und standen inmitten einer, wie im Bilderbuch ausschauende Westernstadt. Wir fragten gleich die Verkaeuferin in einem cafe, ob wir bei ihr Bob anrufen konnten, denn kein normales Handy hat hier ein Netz, worauf sie antwortet, dass er sich verspaetet hat und wir hier auf ihn warten sollten. Dann warteten wir hier 20 min und sprachen mit allerhand Leuten, die in den Laden kamen und alle kannten die Farm und Bob, obwohl er 20 km hier entfernt wohnt. Dann kam endlich unser Arbeitgeber, ein 23 jaehriger junger Mann, so alt wie Erik^^
Er lebt mit seiner Freundin Amy in einer heruntergekommenen Farm namens Heather, die seine Familie vor 5 Jahren gekauft hat.Meistens leben Amy und Bob alleine hier in der riesigen Farm, ausser am Wochenende sind noch 2 Jaeger da, die Kangoroo`s und Wildschweine schiessen. Wir hatten dann erst mal dinner und dann fuhr uns Bob zu unserem Haus( vll 500 meter entfernt). Das Haus war riesig und wir hatte
Ab Di waren wir mit allen Laemmern auf diesem Gelaende fertig( 750 Laemmer in einem Jahr, insgesammt gibt 3000 Schaafe) und jetzt muessen wir weiterziehn. Also wieder alle zusammenpacken und um 5:30 am do morgen aufstehen, Auto vollladen und dann gehts los in die 2 std entfernte Farm Munda-Munda. Diese ist 50000 acres gross und die Besitzer sind Todd und Anita. Sie sind Freunde der Familie Brown und sie haben weitere 3000-4000 Schaafe von Bob. Todd und Anita sind richtig nett, sie haben uns oeffters bei ihnen zum Essen oder so eingeladen. Wir lebten in einem 1 km entfernten Gaestehaus, dort hatten wir 5 ( Amy, Bob, Walter(Bob`s Vater), Chris und ich) alles, was wir fuers Leben brauchten. Am ersten Tag zeigte uns Bob die fast die ganze Gegend( nach 2 1/2 std waren wir duerch) und danach haben wir den Zaun fuer`s Lambmarking aufgebaut. Fuer alle Schaafe in dieser Farm brauchen wir ein Flugzeug(!!!), damit alle Schaafe ausfindig gemacht werden koennen. Leider bekommen war der Pilot erst in einer Woche verfuegbar und deshalb mussten wir fuer den richtig grossen Laemmeranstuerm eine Woche warten. Dafuer mussten wir 600 Laemmer in einem Tag machen und um 3:30 aufstehen. Vorher jedoch luden uns Todd und Anita zum Abendessen ein. Vorher zeigte Todd, wie man Pferde zaehmt, denn er, Anita und Amy spielen Polocrosse( ist so aehnlich Polo nur mit Netz statt einen Schlaeger ). Es war echt unglaublich, wie er das geschaft hat, dass das Pferd ihn so vertraut. Danach hatten wir Dinner mit Kraeckern, Bier und selbstgebrannten Rum. Es war ein sehr lustiger Abend und wir haben uns ewig mit einem anderen Backpacker aus England, Dan, unterhalten, der schon mehr als 9 Monate hier in Australien lebt. Dann sind wir ins Bett und dann um 4:00 waren wir fertig fuer die kurze Reise zu den Schaafen. Es war noch richtig dunkel bis wir ankamen. Insgesamt 700 Laemmer haben auf uns gewartet und wir haben es in 6 Std erledigt gehabt. Danach war die Arbeit auf dieser Farm vorerst erledigt und wir mussten unsere Sachen wieder packen und ins Auto aufladen, doch diesmal fuhren wir alle zusammen mit einem Jeep, deshalb mussten uns Chris und ich auf die Ladeflaeche zwischen Taschen, Rucksaecke, Motorraeder und Hunde quetschen. Dann fuhren wir 2 std heim und hatten dann fuer diesen Tag noch frei( naja nach 11 std Arbeit).
Am 2. Tag abends bin ich mit den Jaegern auf Jagt gegangen, hatten aber nicht viel glueck, nur ein Hase und ein Wildschwein. Mehr Glueck hatten wir am 3. Tag, da bin ich mit den beiden John`s auf Gesichtigungstour gegangen und dort haben wir allerhand Kangoroo`s, Wildschweine usw. gesehen. Durch diese Farm fuehrt auch eine Oelpipeline und 2 Oelbohrstationen sind noch mitten auf dem Grundstueck, aber leider nicht mehr in Betrieb. Auf dieser Farm kann man sich schon leicht verirren, aber die ist ja 1000 ha kleiner als Manda-Manda!
Dann mussten wir das ganze Haus streichen. War jetzt nicht so ne harte arbeit, aber wir mussten in 10 m Hoehe arbeiten auf sehr sehr wackelicken Leitern arbeiten. In den Pausen und nach der Arbeit arbeitete ich weiter an meiner Peitschtechnick, fuhr durch die Gegend oder badete in einem Fluss, der so voller sand war, dass man den boden nicht sehen kann. Nach einer ganzen Woche und 2 leeren 20 l Farbkanister waren wir endlich fertig.
Am vorletzten Tag machten wir endlich mal was anderes. Wir mussten Kaelber ein Eartick verpassen. Das war nicht einfach, denn die waren schon richtig gross, schwer und stark. Die Groessen mussten wir zusammen festhalten. Danach trieben wir 200 Kuehe+Kaelber in einen
Roadtrain. Der war richtig gera
eumig und der Fahrer hat sogar ein eigenes Bett gehabt, ist schon ein geiles Leben auf der Strasse^^ Nach dieser Arbeit machten wir noch ein Cattle Master mit Motorraeder, das war noch richtig geil, mit hoechstens 80 km/h duerch alles moegliche zu duessen und dann die Kuehe durch die Praerie scheuchen. Die Schaeferhunde gehen da auch meistens mit, denn sie sind richtig effektiv bei den Viechern. Manchmal springen sie einfach bei dir hinten aufs Motorrad, wenn sie zu faul zum laufen sind^^ Doch leider mussten wir wieder lambmarking machen und nach 2 Tagen wollte ich viel lieber wieder streichen oder Cattle Mastern^^
Wir fuhren mit John 3 Stunden durch die australiesche Praerie zurueck nach Munda-Munda. Wir kamen nachts(10 Uhr) an und wurden von Bob und Amy wie immer gegruesst( ganz anders, als man es von australiern gewohnt ist, sie sagen nichts) und mussten dann sofort schlafen, denn
morgen gings um !!3!! Uhr los. Es war richtig heiss im Haus, ich konnte einfach nicht schlafen, obwohl der Fentelator die ganze Zeit lief. Dann schnell aufwachen, anziehen, fruehstuecken und
morgen gings um !!3!! Uhr los. Es war richtig heiss im Haus, ich konnte einfach nicht schlafen, obwohl der Fentelator die ganze Zeit lief. Dann schnell aufwachen, anziehen, fruehstuecken und
(Bob, Amy, Walter, Alison, Chris und ich)
los zu den laemmern. Es war in der nacht noch 39 und in der Frueh 32 Grad. Nach den ersten 600 Laemmer fuhren wir zu einem anderen Gehege, indem noch weitere 250 Laemmer warten. Unser Mittagessen mussten wir der Wildnis zu uns nehmen, ohne viel Schatten und das meiste Wasser war Pisswarm und egal wieviel wir trinkten, wir waren immer noch duerstig. Nach den Lambmarking bauten wir noch das Gehege ab und dann fuhren wir Heim( es war 6 Uhr, 15 std arbeit). Wir waren alle richtig fertig, machten dann Abendessen gehten Duschen und tranken das einzige, was kalt war, Bier^^
Am naechten Tag gings um die selbe Uhrzeit los, aber wir mussten nur 500 Laemmer machen und am letzten Tag arbeiten machten wir die letzten Schaafe, auch ungefaehr 600. Wir schaften das Lambmarking schneller, als wir dachten und deswegen konnten wir von der Heissen und voller Stechmuecken ueberwucherten Farm fliehen und uns wieder auf die Heimfahrt machen. Am naechsten Tag machten wir frei und schliefen fast die ganze Zeit. Danach gings wieder los mit Streichen. In den naechsten Tagen liessen die Browns 2 Kuehe von einem Metzger schlachten. Dann hiengen 4 haelften einer Kuh im Kuehlraum, die fast den ganzen Platz wegnehmen. Die Innereien wurden dann ganz schoen an alle Hunde verteilt, die dann genussvoll sie verteilten. Es stank mindestens 1 Woche noch nach verwesten Ueberresten. Nachdem wir weitere 2 Schuppen gestrichen haben fingen wir an, die Farbe von John`s Haus abzukratzen, was sich als echte Herausvorderung herausstellte. Wir arbeiten jeden tag 6 Stunden an dem Haus, aber die Farbe war richtig schwierig abzukriegen. Wir probierten alles, luftdruck, Wasserdruck, Flex, Kratzer, aber alles ging sehr sehr langsam.
Am Wochenende wars dann wieder sehr lustig. Wir fuhren nach Roma(3 std) zum Roma Cup(Pferderennen). Dort mussten wir gepflegt und mit Krawatte erscheinen, sonst lassen sie einen nicht rein, was komisch war, denn die meisten Leute ( von Brisbane bis hin zu Northern Territorien ) kamen nur hierher, um zu saufen^^
Wir fuhren mit einem Cussin von John am sa morgen los und kamen am Nachmittag an. Dort angekommen gingen wir sofort unters Zelt, denn es war wieder an die 44 Grad. Die haelfte der Pferderennen wurden abgesagt, denn es war einfach zu heiss, ich sah nur ein einziges und leider war ich zu spaet dran, um zu wetten. Dann ab 4 Uhr ging dann die Party los, die dann um 2 Uhr nachts endete. Wir schliefen dann in swags( schlafsaeck, mit den man zu jeder Jahreszeit draussen campen kann) und am morgen gings dann wieder Heim. Der Abend war richtig toll und wir sahen echt viele neue und alte Gesichter. 3 Stunden Fahrt bis zu einer Party ist hier nichts. Eine nette Truppe nahm uns nach St. George mit und Michelle fuhr uns Heim, das war eine gelunge Party^^
In der darauffolgenden Woche hatten wir wieder mit der Wand zu tun, bis dann wieder das Wochenende kam. Am fr hat John Geburtstag gehabt, doch er wurde erst am abend richtig gefeiert( Walter hat erst nach mir gratuliert, denn er hat ihn iwi vergessen^^). Am abend gabs dann den ersten regen seitdem wir hier gearbeitet haben( 1 Monat), man war das ein schoenes Gefuehl^^
Am sa arbeiten wir noch in der frueh bis um 2 Uhr und danach fuhren wir mit John los, um Waterskiing zu gehen. Wir fuhren 3 Std bis zu einem grossen See zwischen Brisbane und St. George. Dort trafen wir uns mit 3 Freunden von John( die 4 treffen sich haeufig am See, um Wasserski zu fahren) und einem Motorboot. Leider konnten wir erst am naechsten morgen fahren, deswegen waren wir mit swags( outdoorschlafsaecke ) und genug Essen+Trinken ausgestattet. Karl gehoerte das Boot und er ist mit den beiden Mechanikern Ben und John von Brisbane aus bis zu dem See gefahren. Wie jeder Mensch hier waren sie recht net und wir hatten auch richtig viel spass. Am naechsten Morgen mussten wir um 4 Uhr raus(bin ich ja langsam gewohnt^^), um so lange wie moeglich Wasserski zu fahren. Bei mir liefs, dank meiner Schikenntnisse, richtig gut, hatte wenig Probleme, mich auf den schiern zu halten und probierte auch schon mal ein paar Spruenge, die aber eher ins Wasser gingen^^
Leider ging um die Mittagszeit das Boot nicht mehr und nicht einmal die beiden Mechaniker brachten es wieder zum laufen. Dar
um mussten wir frueher als geplant gehen, aber im grossen und ganzen war es ein sehr schoener 1. Advent.
Man ich bin hier erst seit einem Monat hier und mir kommt es so vor, als lebte ich schon fast ein Jahr hier. Hab mich richtig gut mit den Leuten hier angefreundet und hab auch viele neue Leute kennengelernt, hab wahnsinnig viel Erfahrung gesammelt ueber Peitsche knallen lassen, Haeuser streichen bis hin zum Mastern von Kuehen und Schafen und hab gleichzeitig auch die viel um die Farm herum gesehen. Mal schauen, was mich hier noch um die Weihnachtszeit erwartet, auf jeden Fall kein Schnee^^
Gruesst die Kaelte von mir!!!

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